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    Aug 17 2017

    Fütterung in Bezug auf die Kolikproblematik

    In Bezug auf Kolik gilt die Devise: Vorbeugen ist besser als heilen! Viele typische Fütterungsfehler, die die Entstehung einer Kolik begünstigen, können leicht vermieden werden. Ist es trotzdem zu einer Kolik gekommen, und dies muss keinesfalls fütte-rungsbedingt sein, sollte das betroffene Pferd schonend wieder angefüttert werden. Auch hierfür gelten einige Grundregeln. 

    Die Entstehung von Koliken kann von unterschiedlichen Fütterungsfehlern verursacht oder zumindest begünstigt werden (Meyer und Coenen 2002):

    Fehler in der Futtermittelauswahl bzw. der Rationszusammensetzung

    Bei der Verfütterung von Getreide als Energiespender an Pferde muss darauf geachtet werden, dass Weizen und Roggen am wenigsten als Pferdefutter geeignet sind. Diese Getreidesorten sind rohfaserarm und dafür reich an Stärke und Klebereiweiss. Sie können daher im Magen ver­kleistern oder aber zu Fehlgärungen (also mikrobiell

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    Sommerekzem

    (169 x gelesen)
    Aug 10 2017

    Sommerekzem

    Als allergisches Sommerekzem ist eine bei manchen Pferden in der warmen Jahreszeit auftretende und jährlich wiederkehrende Hauterkrankung benannt worden. Diese entsteht infolge einer allergischen Reaktion auf Speichel von bestimmten Insekten (in unseren Breiten meist der Culicuides Spezies –Kriebelmücke). Häufig erkranken die Pferde ab dem 2.-3. Lebensjahr. Eine genetische Disposition wird angenommen, deshalb ist es empfehlenswert, Pferde mit Sommerekzem nicht für die Zucht einzusetzen.

    Die krankhaften Hautveränderungen entwickeln sich nach Beginn der Flugzeit der Insekten (circa ab April). Das erste auffällige Symptom ist starker Juckreiz. Am häufigsten betroffen sind Mähne und Schweifrübe, aber auch um Augen und Ohren, entlang der Rückenlinie und am Unterbauch können Reaktionen auftreten. Die Haare werden abgeschubbert, die Pferde kratzen sich häufig wund und es kommt zu nässenden und borkigen Stellen. Über die warme Jahreszeit bleibt die Symptoma

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    Aug 03 2017

    Prophylaxe von Kolikerkrankungen

    1. Pferdegerechte Fütterung: Das Pferd sollte mindestens 3 mal pro Tag gefüttert werden. Dabei sollte man sich an bestimmte Fütterungszeiten halten. Für eine normal funktionierende Verdauung braucht das Pferd mindestens ½ kg Raufutter pro 100 kg Körpergewicht. Sportpferde erhalten leider meistens zu viel Kraftfutter und zu wenig Raufutter. Idealerweise sollte das Kraftfutter eine halbe bis eine ganze Stunde nach dem Raufutter angeboten werden. Das Futter darf natürlich nicht faul oder schimmlig sein. Wichtig ist auch, dass Kraftfutter immer so aufzubewahren, dass ein Pferd nie die Möglichkeit hat, grosse Mengen davon aufzunehmen. Ferner sollte man eine langsame und vorsichtige Futterumstellung beachten. Bei speziell kolikanfälligen Pferden empfiehlt es sich, je nach Kolikursache dem Pferd regelmässig Mash oder Leinsamen (Leinvital) zuzufüttern

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    1. Kontrolle der Wasseraufnahme: Eine genügende Wasseraufnahme ist für die Verdauung äu
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    Stallapotheke

    (245 x gelesen)
    Juli 27 2017

    Stallapotheke für Pferde

    Im Notfall ist es unbedingt notwendig, dass entsprechendes Material für Wundversorgung, Verbände, Bestimmen der PAT-Werte etc. sofort zur Verfügung steht.

    Folgendes gehört deshalb in eine Stallapotheke:

    Instrumente und Geräte:

    • Rostfreie Pinzette
    • Rostfreie Schere
    • Zeckenzange
    • Taschenlampe
    • Plastikspritze für Wundbehandlung
    • Thermometer
    • Handbürste
    • Stethoskop zum Abhören der Darmgeräusche (braucht Übung)
    • Schüttbecher oder kleine Spritzkanne für feuchte Verbände

    Verbandsmaterial:

    • Verbandswatterollen
    • Elastische Binden oder Klebebinden
    • Gazekompressen
    • Vet-Klebeband für Hufverbände
    • Einweg-Kühlbeutel bzw. Kühlfach mit Mehrweg-Kühlbeutel im Stall

    Desinfektionsmittel:

    • Desinfektionsmittel z.B. Betadine-Lösung
    • Seife z.B. Betadine Seife
    • nicht fettende Salbe z.B. Betadine-Salbe

    Weiteres:

    • Rinnmesser für Nageltritt
    • Zange um eingetreten
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    Mauke

    (356 x gelesen)
    Juli 20 2017

    Mauke

    Bei der Mauke handelt es sich um eine akute, sehr schnell ins chronische Stadium übergehende exzematöse Dermatitis. Sie beginnt meist in der Fesselbeuge und steigt nicht selten bis zum Röhrbein bzw. bis zum Vorderfusswurzelgelenk oder Sprunggelenk auf. Der Hautentzündung vorausgehend besteht praktisch immer eine Schädigung der obersten Hautschicht, bedingt durch Feuchtigkeit, Reibung durch Pflanzen, Reizung durch Stoffe in Reithalle und Einstreu oder auch durch Parasiten. Anfangs besteht meist eine Rötung der Haut in der Fesselbeuge. Die Erkrankung ist mit ständigem Juckreiz verbunden. Durch weitere Irritation der Hautoberfläche, durch ständiges Reiben und Stampfen und durch Auslöser wie Nässe, Harn und Schmutz geht das Stadium der Rötung (Dermatitis erythematosa) in weitergehende Stadien über.

    Man unterscheidet 5 Stadien:

    Erstes Stadium (Dermatitis erythematosa):

    Die Haut ist irritiert und leicht gerötet.

    Zweites Stadium (Dermatitis madidans):

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