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    Der Hufabszess

    (217 x gelesen)
    Sep 14 2017

    Wesen

    Der Hufabszess zählt zu den häufigsten Krankheiten, die in der Pferdepraxis behandelt wird. Interessant ist die Vielfalt an Symptomen, die ein Hufabszess auslösen kann, so dass die Diagnose manchmal auch verwirrend ist. Der Hufabszess kommt sowohl beim unbeschlagenen (Fohlen sind häufig betroffen) wie auch beim beschlagenen Pferd vor, und es gibt keine bestimmte Alters- oder Rassenprädis-position.

    Durch Eindringen von Bakterien in die Hornkapsel kommt es zur Infektion der Huflederhaut und zur Ansammlung von Eiter innerhalb des Hornschuhes. Da der Hornschuh gegen aussen einen festen Abschluss bildet, entwickelt sich ein hoher Druck auf die Huflederhaut, der dem Pferd starke Schmerzen bereitet.

    Ursache

    Als Ursache der Infektion kommen in Frage:

    a. Nageldruck: der Hufnagel ist beim Beschlagen etwas zu ''nahe am Lebendigen'' gesetzt worden und hat eine Entzündung und Infektion in unmittelbarer Nähe der Lederhaut verursacht.

    b. Nagelstich: der Hufschm

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    Sep 07 2017

    Sich nachts und bei Nebel sichtbar machen

    Reiter, Führer von Tieren und Gespannfahrer haben keine Lichter, um ihren Weg zu erhellen. Die Beleuchtung beschränkt sich auf eine Markierung, um gesehen zu werden. Die Verkehrs-regelverordnung verlangt ein nicht blendendes, gelbes, ruhendes Licht auf der linken Seite, das von vorne und hinten sichtbar ist.

    Reittiere müssen zusätzlich mit mindestens zwei Leuchtgamaschen versehen sein.

    Das Licht muss ruhend sein, denn blinkende Lichter sind ausser bei stillstehenden Hindernissen (Baustellen, Pannenfahrzeuge) nur bei den Richtungsanzeigen erlaubt.

    Die gelbe Lampe muss eine möglichst grosse Leuchtfläche aufweisen, denn nur so wird sie auch wahrgenommen. Lampen, die einen gebündelten Strahl haben sind nicht empfehlenswert. Mit einer geeigneten Halterung kann sie stabil am Arm oder Bein befestigt werden, behindert den Reiter auch im Galopp nicht und kann bei Bedarf mit einem Griff aus der Halterung herausgeholt werden, u

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    Wurmprophylaxe beim Pferd

    (537 x gelesen)
    Aug 31 2017

    Wurmprophylaxe beim Pferd

    Das oberste Gebot der Parasitenbekämpfung ist die Weidehygiene!

    Regelmässig - am besten täglich - Kot auf der Weide einsammeln, bevor die Larven schlüpfen können.

    Vorbeugen ist besser als heilen

    • Regelmässiges Misten (Stall / Box), trockene und saubere Einstreu.
    • Bodenfütterung nur vom sauberen Boden.
    • Regelmässiges Abmisten der Weiden und den Pferdemist nicht wieder auf die Weide austragen.
    • Niedrige Besatzdichte (ideal 2 Pferde/ha).
    • Umtriebsweiden (regelmässiger Weidewechsel), Zwischenschnitt des Grases.
    • Misch- oder Wechselbeweidung mit Wiederkäuern (z.B. Rindern).
    • Weidebehandlung mit Kalkstickstoff im Frühjahr.

    Parasitenbekämpfung

    Parasitenbekämpfung ist zur Gesunderhaltung der Pferde wichtig. Neben den Rundwürmern (Strongyliden) und den Magendasseln nehmen auch Bandwürmer eine zunehmende Bedeutung ein. Lungenwürmer sind dagegen eher selten und spielen vor allem bei gleichzeit

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    Giftpflanzen/Vergiftungen

    (812 x gelesen)
    Aug 24 2017

    Giftpflanzen/Vergiftungen

    Achtung: Oft treffen wir Giftpflanzen nicht mehr in ihrer erkennbaren Form als Pflanze an:

    • Akazienpfähle als Zaunpfähle für Weidekoppeln
    • Giftpflanzen als Einstreu (Sägemehl, Hobelspäne)
    • Giftpflanzen als Holzschnitzel im Auslauf
    • Giftpflanzen als Anbindevorrichtungen
    • Zierpflanzen bei Häusern (Engelstrompete)
    • usw.

    Auf den folgenden Seiten findet ihr einige der Giftpflanzen, die oft zu Vergiftungen bei Pferden führen (Quelle: Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Tierspital ZH) ). Weitere Giftpflanzen findet man in der Giftpflanzendatenbank im Internet:

    www.giftpflanzen.ch

    Adlerfarn

    Gefährlichkeitsgrad

    Sehr stark giftig +++

    Klinische Symptome

    blutiger Durchfall, blutiger Urin, Muskelzuckungen, motorische Störungen, Gefühlsstörung und Krämpfe.

    Verbreitung

    Lichte, trockene und feuchte Laub- und Nadelwälder, Waldränder, Kahlschläge.
    Vor

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    Aug 17 2017

    Fütterung in Bezug auf die Kolikproblematik

    In Bezug auf Kolik gilt die Devise: Vorbeugen ist besser als heilen! Viele typische Fütterungsfehler, die die Entstehung einer Kolik begünstigen, können leicht vermieden werden. Ist es trotzdem zu einer Kolik gekommen, und dies muss keinesfalls fütte-rungsbedingt sein, sollte das betroffene Pferd schonend wieder angefüttert werden. Auch hierfür gelten einige Grundregeln. 

    Die Entstehung von Koliken kann von unterschiedlichen Fütterungsfehlern verursacht oder zumindest begünstigt werden (Meyer und Coenen 2002):

    Fehler in der Futtermittelauswahl bzw. der Rationszusammensetzung

    Bei der Verfütterung von Getreide als Energiespender an Pferde muss darauf geachtet werden, dass Weizen und Roggen am wenigsten als Pferdefutter geeignet sind. Diese Getreidesorten sind rohfaserarm und dafür reich an Stärke und Klebereiweiss. Sie können daher im Magen ver­kleistern oder aber zu Fehlgärungen (also mikrobiell

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